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Gemeindeberatung   

Gemeindeberatung (GB) meint die professionelle, befristete Praxisbegleitung kirchlicher Einrichtungen. Der externe Berater wirkt dabei als Katalysator: Er hilft, gewünschte Entwicklungen zu ermöglichen und vereinbarte Ziele zu erreichen, ohne selbst Teil dieses Prozesses zu werden.

Methodisch werden «Werkzeuge» der Organisationsentwicklung, supervisorische Techniken und systemische Beratungsformen verwendet.

Der Gemeindeberater verfügt über kirchlich-pastorale Feldkompetenz, d. h. Vertrautheit mit Themen, Problemen, Strukturen und Prozessen in Kirche und Seelsorge sowie ein hohes Mass an Selbsttransparenz und Prozesskompetenz. Dabei werden Konzepte, Wege und Lösungen gemeinsam erarbeitet samt den zugrunde liegenden Strategien und Wertungen: lösungs-, ziel-, ressourcenorientiert bzw. entlang pastoraler Optionen im kirchlichen Bereich.

Rahmenbedingungen für GB

  • Freiwilligkeit
  • Beteiligung aller direkt Betroffener, soweit möglich
  • Diskretion
  • Beratungskontrakt
  • Finanzielle Selbstbeteiligung der Gemeinde, um Verbindlichkeit und Effizienz zu fördern

Bereiche für GB

  • Veränderungen neue Perspektiven/Leitbild, Arbeitsorganisation, Strukturveränderungen, Kooperationen mit anderen Gemeinden)
  • Teamentwicklungen (Leitung, Sitzungskultur, Kommunikation, Ressourcen)
  • Abbau von Gesprächsblockaden / Konfliktberatung / Mediation
  • Stellenbesetzungen / Personalentwicklung
  • Die ersten 100 Tage begleiten

Neben der gen. Prozessberatung gibt es auch situative Kurzberatungen per Telefon, in der Arbeitsstelle, Supportleistungen, strategische oder operative Hinweise.


© 2009–2018, Kirchliche Stelle für Gemeindeberatung und Supervision, 17.11.2018